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MIT Kreisverband Oldenburg-Stadt - Aktuelles

presse

04.09.2017

van Döllen-Mokros: „Konzernmanager sollten Konsequenzen ziehen“

MIT Oldenburg gegen Fahrverbote und Antriebsvorgaben

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU in Oldenburg (MIT) wendet sich gegen Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge und gegen ein Verbot von Verbrennungsmotoren.

Die MIT Oldenburg fordert zudem von den Verantwortlichen in der Automobilindustrie, persönliche Konsequenzen für Abgas-Manipulationen und Führungsversagen zu ziehen.

„Ein Verbot des Verbrennungsmotors wäre eine planwirtschaftliche Willkür. Die Politik sollte Klimaziele vorgeben, aber nicht, wie sie zu erreichen sind“, “, sagt Rita van Döllen-Mokros, Kreisvorsitzende der MIT Oldenburg-Stadt. Sie freue sich, dass die MIT auf ihrem Bundesmittelstandstag in Nürnberg an diesem Wochenende einen entsprechenden Antrag verabschiedet hat. Die MIT wirbt dafür, die Zukunft von Antriebstechniken auf Grundlage objektiver wissenschaftlicher Erkenntnisse zu diskutieren. „Wir wollen ein Zeichen gegen die Hysterie im Streit um den Diesel setzen“, so van Döllen-Mokros.

Die MIT plädiert für Technologieoffenheit bei der Entwicklung umweltfreundlicher Antriebstechniken. Sie stützt sich auf die Innovationskraft des Wettbewerbs. Zwangsquoten für Elektroautos oder andere Antriebstechniken lehnt die MIT ab. Auch die Emissionsproblematik ist ein Kernpunkt des Antrags. Die tatsächliche NO2-Immissionsbelastung ist seit mehr als zehn Jahren rückläufig. Der heutige Technologiestand der Verbrennungsmotoren hält die Grenzwerte ein. Daher lehnt die MIT Verbote in diesem Kontext ab.

Zugleich mahnt die MIT gegenüber der Autoindustrie an, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen. Sie fordert, dass sich die realen Emissionen von Fahrzeugen den im Labor gemessenen Werten annähern müssen. Sollten die nun geforderten Softwareupdates dies nicht erreichen, wird die MIT „Hardware-Nachrüstungen auf Kosten der Hersteller fordern, sofern diese technisch möglich und sinnvoll sind“.